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Geschrieben von: Normen Ulbrich | In: Podcast | Am: 03.12.2023

Folgenbeschreibung

In dieser ersten Episode erforschen wir die Essenz der Unternehmensführung und warum die Führungskultur den Schlüssel zum Erfolg darstellt. Andreas Roberg, CEO von oton and friends, teilt seine einzigartige Reise vom Vertriebsexperten zum Unternehmer. Erfahre mehr über seinen Werdegang und die Entwicklung seiner Führungsphilosophie.

Themen der Episode:

  1. Die Rolle der Führungskultur: Warum der Erfolg eines Unternehmens stark von der Art der Führung abhängt.
  2. Innere Einstellung: Wie eine positive innere Einstellung den Erfolg maßgeblich beeinflussen kann.
  3. Andreas Robergs Weg zum CEO: Hintergrundgeschichte des Gastes und seine Erfahrungen im Vertrieb.
  4. Führungsansätze: Warum der Versuch, Verkaufstechniken auf die Führung zu übertragen, zu neuen Erkenntnissen führte.
  5. Menschenorientierte Führung: Wie eine auf Menschen ausgerichtete Führungsphilosophie Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität steigern kann.
  6. Anpassungsfähigkeit: Warum das Verständnis einzelner Teammitglieder und die Anpassung von Führungsstilen entscheidend sind.
  7. Herausforderungen der Unternehmensführung: Ein Blick darauf, warum die Herausforderungen im Laufe der Jahre komplexer geworden sind.

Ressourcen und Links:

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Transkript

Normen: Und. Der Erfolg eines Unternehmens hängt ganz entscheidend von der Führungskultur im Unternehmen ab. Denn wenn sich Mitarbeiterinnen zufrieden fühlen, steigt die Produktivität um bis zu 20 %. Doch die Frage lautet Wie kann das bei dem hohen Druck der Zeitverdichtung und den vielen operativen Aufgaben gelingen? Lausche den Deep Talks und erhalte erprobte und praxisnahe Führungswerkzeuge für eine sinn und menschenorientierte Führung. Erlebe gleichzeitig, wie eine positive innere Haltung den Unterschied bei meinen Gästen gemacht hat. Ich bin nur Ulbrich und heiße dich herzlich willkommen zu meinem Podcast führen mit Herz und Verstand. Meinen heutigen Gast kenne ich seit gut 20 Jahren und ich durfte ihn seitdem auf seinem Weg begleiten. Und auch auf meinem Lebensweg war in den letzten 20 Jahren ein unheimlich wichtiger, wertvoller und in Teilen auch unverzichtbarer Partner. Ich bin immer wieder beeindruckt, was er im Privaten und Beruflichen alles mit einer großen, großen Hingabe tut. Sei es im Rahmen seiner unternehmerischen Verantwortung als Ehemann oder auch als Vater von drei Kindern oder auch im Rahmen seiner sportlichen Aktivitäten. Du hast ja letzte Woche bei LinkedIn gerade gepostet, dass die 1000 Kilometer laufen schon voll sind. Ja, Chapeau und Gratulation dazu. Er war lange Zeit der erfolgreichste Vertriebler bei Siemens Hörgeräte, entschied sich dann, ein innovatives Start up zu gründen. Und heute? Einige Unternehmensgründungen später, ist er vor allem der Geschäftsführer von Otto und Friends, einem Hörakustiker Netzwerk, das für nichts weniger stehen möchte als die globale Revolution einer ganzen Branche. Menschen für Visionen zu begeistern ist. Sie davon zu überzeugen ist das, was er richtig gut kann und wofür er auch brennt. Die ersten Jahre für seine Kunden und heute für seine Geschäftspartnerin und vor allem für seine Mitarbeiterinnen. Und damit sage ich Herzlich willkommen im Podcast. Ich freue mich riesig, dass du heute hier bist. Andreas Andreas Roberg Herzlich willkommen!

Andreas: Ja, vielen Dank! Hallo Norm. Vielen Dank für diese warmen Worte. Das hört sich für mich schon mal sehr gut an und ja, ich bedanke mich und das ist natürlich eine große Ehre, dass ich hier als Gast, als erster Gast, so wie ich Dich richtig hoffentlich verstanden habe, hier Teil dieser neuen Reise von Dir sein zu dürfen. Also ganz herzlichen Dank. Dankeschön für die Einladung.

Normen: Sehr gerne. Toll, dass du da bist und dir die Zeit nimmst. Andreas, Wir springen einmal direkt rein und ich würde dich gerne an den an dem Punkt in deinem mit einem reichhaltigen Erfahrungsschatz gesegneten Leben zurückversetzen, wo du das erste Mal das Gefühl zumindest hattest, du hättest dort Führungsverantwortung, Du hättest dort Verantwortung für Menschen, für eine Aufgabe, also für etwas, was wir unter der Überschrift Führung irgendwie fassen können. Und vielleicht kannst du uns einmal schildern, wie Wie hast du das erlebt? Wie war dieser Moment? Wann war dieser Moment? Wie, wie hat der sich entwickelt? Was hast du dabei gedacht? Wie war das?

Andreas: Ja, ich glaube das. Also ich kann für mich nicht sagen, dass es so einen Aha Moment gegeben hat. Ich glaube, man muss da tatsächlich so ein bisschen zurückgreifen in die, in die persönliche Vita, in die Lebenserfahrung. Und ich habe ja eine klassische Ausbildung mal gehabt. So startete mal mein beruflicher Werdegang zu einem Hörgeräteakustiker. Und ich bin ja aus dieser Branche auch niemals so richtig rausgekommen. Und dort war man in den Anfängen schon in einem Team tätig. Das heißt, man hat also irgendwie geschaut, dass man die Menschen zu gutem Hören geführt hat und war natürlich im eins zu eins mit dem Kunden und hat dennoch aber auch im Team wirken müssen und dürfen. Und mir hat das schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt Spaß gemacht, in dem Team irgendwo eine Rolle zu haben und. Also ich blende mal wirklich die ganz frühen Erfahrungen aus. Aber zu spüren, dass man Verantwortung übernehmen kann, das habe ich sehr, sehr früh gemerkt, dass mir das Freude bereitet. Und ich bin dann gar nicht so sehr im Aspekt von Führung von Menschen, also von Mitarbeiterinnen. Dann habe ich dieses Aha Erlebnis gehabt, sondern es ging dann für mich in den Vertrieb. Ich habe im Vertrieb jahrelang gearbeitet und ich habe dann für einen Start up Unternehmen arbeiten dürfen.

Andreas: Nicht mein eigenes Damals, sondern für ein Unternehmen im süddeutschen Raum. Und dort habe ich diese Personalverantwortung dann tatsächlich, wie das in so Start up Unternehmen ist erstmalig wirklich mehr oder weniger ja aufgedrückt bekommen, könnte man sagen. Und ich habe einfach für mich gemerkt, auf der einen Seite, wie dieses Verantwortungsgefühl da in mir gestiegen ist und auch dieses Bewusstsein okay, du kannst jetzt da nicht nur einfach hingehen und deinen Job machen und du kriegst das schon hin, sondern du bist auch auf das Mitwirken von anderen angewiesen. Und ich glaube, der erste Reflex von mir war erstmal der, quasi das anzuwenden, was ich aus meiner Vergangenheit ja auch irgendwie was da funktional war. Also ich habe im Grunde genommen so meine vertrieblichen Tugenden eingesetzt, also klassische Dinge wie über Ich überzeuge jetzt hier die Kollegen und Kolleginnen und ja, aber ich habe in der Folge schon auch gemerkt, dass mir das tatsächlich nicht nur Freude bereitet, sondern auch durchaus etwas gibt. Also zu spüren, dass da Menschen etwas tun, am was ja auf eine Art von Ich habe das damals wie so eine Art Empfehlung betrachtet, Ja und ja, das waren so meine ersten Berührungspunkte.

Normen: Und also das hört sich so ein bisschen an, also du bist ja, das hatte ich ja eingangs auch gesagt, du bist ja so vertriebsgeprägt. Ich glaube das auch. Auch so hatte ich es ja formuliert andere zu überzeugen, von Dingen zu begeistern, dass das dein Herz dafür schlägt und dass du das, wie ich finde, auch außergewöhnlich gut kannst. Ähm, und wo würdest du sagen, du hast ja zu Beginn sagtest du ja gerade diese Techniken quasi versucht dann auch zu benutzen, also das Gewohnte quasi zu adaptieren. Das ist ja zutiefst menschlich. Bist du da irgendwo an Grenzen gestoßen? Ähm, also würdest du sagen, das ist zwar auf den ersten Blick vielleicht ähnlich Vertrieb und Führung hat irgendwie mit Menschen zu tun, aber beim zweiten Blick und in deinem Erleben dann doch anders und wenn ja, an welcher Stelle?

Andreas: Also absolut. Und also der ich sage mal die die signifikantesten Erlebnisse habe ich dann tatsächlich im Rahmen meiner eigenen Selbstständigkeit und dem dem Beginn meiner Verantwortung als Unternehmer gespürt. Denn als ich sage mal, das, was in so einem Start up Unternehmen ich sage mal so mit mit der einen oder anderen Improvisationstechnologie noch ganz gut funktioniert hat, weil Flexibilität dort einfach, ich sage mal, an der Tagesordnung ist, ist natürlich in dem eigen gegründeten Unternehmen mit der Idee von Ich habe hier eine klare Idee, wie das Unternehmen funktionieren soll. Ich habe vielleicht auch sowas, wobei ich das nicht vom Start an hatte wie eine Mission und Vision gleich am und transportiere das. Das hat trotz alledem in der Kombination mit Ich möchte jetzt einen Mitarbeiter überzeugen, so zu arbeiten, wie ich arbeite ja oder wie ich denke, dass es richtig ist. Also irgendwann greifen diese Mechanismen nicht mehr. Und das, das war auch ich erinnere mich da gut dran, glaube ich auch in unseren Anfängen. Also ich muss noch mal vielleicht den Zuhörern sagen, dass du ein ständiger Begleiter meines Lebens bist, also nicht nur auf der freundschaftlichen Basis, sondern eben auch auf der, ja, ich sage mal, Beratungs und Coachingebene und also diese Erlebnisse zu spüren, dass das jetzt die eigene Idee von am. Wie überzeuge ich meine Mitarbeiter Mitarbeiterinnen dass das natürlich nicht. Überall funktioniert. Also es brauchte andere Methodiken, andere Technologien, die auch damit zu tun hatten, einfach noch besser zu verstehen, Wem sitze ich da eigentlich gegenüber? Und also mir haben damals diese ich sage mal klassischen Mittel wie damals hieß es noch Disk Modell oder die Weiterentwicklung über den persolog Modell, also persönlichkeitsprofile dort erstmal ein Verständnis zu entwickeln, dass meine Ansprache an mein Team, an die Menschen, die mich umgeben, dass das nicht immer alles nach dem gleichen Schema ablaufen darf.

Normen: Es gibt quasi nicht so die den einen richtigen Weg, sondern im Prinzip gibt es ganz viele Wege, nämlich so viele wie du Mitarbeiterinnen hast und denen dann dann gerecht zu werden.

Andreas: Na ja, wir wünschen uns das glaube ich immer. Ist natürlich auch vermeintlich einfacher. Also ich bin ja hier der Inhaber, also Entschuldigung, mache ich jetzt eine Ansage, eine Botschaft und die habt ihr bitte alle und zwar ausnahmslos alle zu verstehen und bitteschön, so wie ich das gerne hätte. So, also das ist natürlich toll. Ja, aber es ist auch ein bisschen so Ich mache mir die Welt so, wie sie mir gefällt. Das war nicht mein Anspruch, das ist auch heute nicht mein Anspruch. Und das ist natürlich auch in einer also wir reden jetzt gerade über die Entwicklung vor zehn Jahren. Ja, also das war auch vor zehn Jahren nicht der Anspruch und die Anforderungen und Herausforderungen, mit denen wir uns heute als Unternehmer und Unternehmerinnen noch umgeben müssen, die sind ja noch vielfältiger. Also wir müssen ja nicht nur darauf achten, wer was ist eigentlich mein Umfeld, wie ticken die Menschen um mich herum? Sondern es geht ja weit darüber hinaus einfach auch zu zu schauen, welche Themen haben die einzelnen Personen und also ich glaube da, da hat sich eine ganze Menge getan.

Normen: Ja, dass das glaube ich auch, zumal wenn man du hast das ja eben angedeutet, wenn man diese, diese immer größer werdende Komplexität sich anschaut, also sowohl für die Organisation, für das Unternehmen als natürlich auch für die Menschen, also für die, für die Mitarbeiter in ihrem privaten Kontext. Auch da steigt ja die Komplexität und die steigen die Herausforderungen ja.

Andreas: Entschuldigung, Also für mich ist es eine Frage, die auch immer sehr, sehr wichtig war, nämlich die Fragestellung nach der Verantwortung. Also wie verantwortlich fühle ich mich? Und das ist auch eine Frage, die ich meinen Führungskräften in der Vergangenheit und auch heute noch stelle. Und nicht nur im Übrigen den Führungskräften, sondern an allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die in den Unternehmen tätig sind. Wie verantwortlich fühle ich mich für die Aufgabe? Und natürlich geht das in erster Linie mit mir als Inhaber oder als Inhaberin los. Und das kann ich auch übertragen, wie ich im Grunde genommen so viele Dinge übertragen kann. Am Ende muss ich mir trotzdem immer erstmal die Frage stellen Habe ich da eine Idee von Und lässt sich diese Idee oder dieser ja, diese Vision, das ist ja dann vielleicht auch eine Idee Idealtypus, eine Frage des Leitbildes, was ich als Unternehmen habe, Wie kann ich das transportieren?

Normen: Wenn wir, wenn wir noch mal einen Schritt zurückgehen. Du hast ja vor zehn, zwölf Jahren ungefähr dein deine erste eigene Firma, dein dein Startup gegründet und du warst davor sehr erfolgreich im Vertrieb. Du hast das ja auch angedeutet, auch sehr, sehr, sehr vielschichtig, also in unterschiedliche Unternehmen. Und was war so ein vielleicht so ein Wendepunkt in deinem Leben? Gab es den überhaupt, dass du gesagt hast, ich verlasse quasi diese, diese erfolgreiche Karriere dort im Konzern und wage mich jetzt auf dieses Spielfeld der Selbstständigkeit und gründe selber.

Andreas: Ja, ich glaube also das ist ja eigentlich so ein klassischer, so eine klassische Fragestellung, die, die ich für mich. Also ich kann das so aus meinem Erleben berichten. Ich hatte eigentlich ein elterlich geprägtes Karrierebild, also ich hatte so diese Idee von wenn du dich dann anstrengst. Also ich habe ja für die Industrie, das sagte ich ja im Vertrieb gearbeitet dann dann kletterst du diese vielzitierte Karriereleiter, diese Erfolgsleiter hoch und dann am dann habe ich mir ein Bild ausgemalt, was ich dann an der Stelle wohl sein werde, wie mein Zukunftsbild aussieht und aussehen könnte. Und das, wie gesagt, war damals sehr stark geprägt auch von meinem Vater und. Ich habe dann tatsächlich durch die Erfolge, die ich vertrieblich so erzielt habe, entsprechende Fördermaßnahmen über die Unternehmung erhalten. Das heißt also, mir ist das widerfahren, was ich vorher quasi als idealtypische Ausgangsposition angedacht hatte, nämlich dass ich auf einmal die Möglichkeit gehabt habe, da einen großen Karrieresprung zu machen. Und ich habe in diesem Rahmen festgestellt, dass das nicht das ist. Also es hat sich nicht so angefühlt für mich und das war damals, würde ich sagen, das liegt jetzt so 14, 15 Jahre zurück, eher 15. Das war damals für mich ein regelrechter Wendepunkt in meinem Leben. Denn wenn du irgendwo diese Glaubenssätze hast, mit denen du da lebst und wenn du dann ja auch von Erfolg geprägt der Meinung bist, dass du da auf dem richtigen Weg bist und auf einmal merkst du, dass sich das aber gar nicht richtig anfühlt, dann kommst du.

Andreas: Das war bei mir jedenfalls so echt in einem Jahr. In so ein richtiges Dilemma läufst du dann rein und dann? Dann weißt du auch okay, du musst jetzt irgendwas Elementares ändern und das sagt sich ja immer so leicht Ja, okay, dann ändere ich das jetzt mal kurz. Das ist mir damals unglaublich schwer gefallen, das in der Reflexion und auch in den in den Überlegungen, so für mich richtig zu verarbeiten. Aber für mich war klar okay, so geht es nicht weiter so und das war auch wenn ich heute so über schlechte Erfahrungen also man wird ja manchmal gefragt, was sind Dinge, auf die du vielleicht verzichten könntest in deinem beruflichen Kontext, so eine Negativerfahrung und also das war eine Negativerfahrung, aber am Ende war diese Negativerfahrung der Auslöser für all das, was danach gekommen ist. Und also so gesehen. Das habe ich auch in vielen Fällen schon über die ganzen Jahre gesagt, bin ich an und für sich dankbar für diese damals so hochgradig unangenehme Erfahrung, die ja auch auch finanziell für mich wirklich ein großes Risiko dargestellt hat. Und aber sie war der Ausgangspunkt für das, was dann gekommen ist, nämlich die Überlegungen, wahrhaftig zu sagen okay, wenn das nicht mehr geht, was ist es denn dann eigentlich? Was ist der Antrieb, Was ist das, was du da spürst und was kannst du daraus machen?

Normen: Und was ist die Antwort darauf? Auf diese Frage? Was? Was? Was ist das, was dich antreibt? Was dich aufstehen lässt?

Andreas: Ja, das ist ein. Das ist eine spannende Frage. Ich denke da ja auch immer mal wieder drüber drüber nach. Auch so jetzt, nach dieser langen Zeit der Selbstständigkeit also. Die Motivation über all die Jahre ist im Grunde genommen tatsächlich eine relativ relativ einfache. Ich habe zum einen sehr viel Spaß daran, also ich gestalte einfach gerne. Ich magister das, Dinge zu entwickeln und ich habe auch festgestellt, ich mir gefällt es auch unglaublich gut und es gibt mir unendlich viel, wenn sich um mein Umfeld herum weiterentwickelt durch das, was ich tue. Und das kann sowohl im privaten Bereich sein. Also du sagtest ja, ich habe drei Kinder, da sieht man das ja jeden Tag, wie die sich weiterentwickeln. Zugegebenermaßen nicht immer in die Richtung, die man sich wünscht. Aber das ist halt so, das muss man aushalten. Und auf der anderen Seite natürlich im geschäftlichen Kontext, Wenn sich Unternehmen, die, die wir betreuen, weiterentwickeln und noch erfolgreicher werden, dann gibt einem das schon zugegebenermaßen ein sehr gutes Gefühl. Und noch stärker ist das Gefühl, wenn das auf der menschlichen Ebene passiert. Also wenn Menschen durch das, was wir ihnen anbieten, was ich ihnen anbiete, eine echte Weiterentwicklung erleben. Und du denkst Wow, toll, wie sich dieser Mensch weiterentwickelt hat. Und das lässt mich jeden Morgen nicht aus dem Bett hüpfen. Aber das gibt mir. Das ist eine große Motivation für mich. Cool.

Normen: Und also das, was du beschreibst, also dass du da so einen persönlichen Tiefpunkt hattest, auf der Suche nach diesem, nach dieser Motivation, was dich irgendwie antreibt. Und ich sag mal, ein Teil davon war ja vermutlich in deinem Vertriebsleben auch davon vorhanden. Also du hast ja auch, ähm, du hast dort ja vermutlich auch versucht, Menschen glücklich zu machen, indem du ihnen deine Produkte angeboten hast. Also da würde ich vermuten, steckt ja auch einiges von drin. Und dann hast du ja doch eine sehr tiefe Zäsur gemacht, weil es da doch irgendwie etwas gab, was dir gefehlt hat an diesem alten Leben, an diesem, wie du es beschrieben hast, an diesem vielleicht herkömmlichen Karrierebild. Vielleicht, wenn wir da noch mal hingucken, Was? Also, was hat dir geholfen in dieser Zeit? Gab es da irgendwas oder irgendwen oder irgendetwas, wo du sagst das, das war vielleicht so was wie ein Mentor. Also jetzt nicht unbedingt ausschließlich in menschlicher Hinsicht, aber. Also etwas, was, was dich da ein Stück weit durchgeführt hat durch diese. Durch diese schwierige Zeit. Wenn man. Wenn ich ein Bild malen darf, dann dann ist das ja eher so abseits der Autobahnen und befestigten Straßen irgendwie. Also davor war irgendwie klar Konzern, da gibt es eine ganz klare Struktur. Du hast gesagt, du warst im Fördermaßnahmen, also da gab es sehr viel Klarheit, irgendwie schon, was da passiert. Ähm, und dann also auch monetär sicherlich. Und dann streichst du das alles, gründest dein eigenes Unternehmen, gehst ins Risiko, weißt nicht, was passiert. Also auch wenn es sicherlich kalkuliert war und, äh und durchdacht, aber es bleibt ja trotzdem ein unternehmerisches Risiko. Also was hat dir dabei geholfen? Was sind so vielleicht auch Empfehlungen, die du die du geben würdest? Worauf sollte man sich fokussieren?

Andreas: Also ich glaube es sind so wie du das gerade darstellst. Also ich möchte zwei, zwei wichtige oder eigentlich auch wesentliche Punkte anführen. Also der eine Punkt ist sicherlich liegt sicherlich auf der Aufarbeitung der dieser Kernfrage, warum das, was ich bis dahin gedacht habe, dass das mein Lebensweg ist, warum das so elementar und so jäh quasi für mich irgendwie sich auf einmal abgezeichnet hat, dass es hier zu Ende geht und dann auf der anderen Seite auch die die Fragestellung nach dem Neuen und nach dem ob das dann überhaupt der richtige Weg ist, weil das weißt du natürlich nicht. Ja, also heute, nach über zehn Jahren Selbstständigkeit kann ich zurück gucken und also ich bin jetzt nicht so der Typ der, dass der da jeden Morgen mit stolzgeschwellter Brust vorm Spiegel steht und sagt Boah, was ich alles geschaffen habe, also dass ich so gut bin, ich nicht, Das schaffe ich, schaffe ich nicht, aber. Also was ich sagen möchte ist, dass du du hast. Natürlich. Natürlich hast du Unsicherheiten. Ja, du. Du weißt es nicht. Ja, aber nur, wenn wir mal ganz ehrlich sind. Also geht uns das nicht eigentlich jeden Tag mit mit ganz vielen Dingen so, dass wir ganz viele Dinge eben nicht wissen? Und wir müssen sie halt einfach. Wir müssen mutig sein. Wir müssen manchmal einfach den Mut haben, es zu versuchen und es zu tun. Und ich glaube, mir hat damals geholfen, dass ich auf der einen Seite die Reflexionsmöglichkeit über tatsächlich einen Coach hatte oder einen Coachee. Die eine ältere Dame, die mir damals unglaublich geholfen hat, einfach so ein bisschen, die ja auch, also wirklich eine klassische Reflexion auch durchzuführen und einfach auch eine Gesprächsebene zu haben, in der ich nicht geprägt von irgendwie von Freundschaft oder von Familie gewesen bin, wo natürlich immer irgendwo was mit durchschwingt.

Andreas: Also eine Art von Neutrum ist vielleicht nicht das richtige Wort, aber es hat. Es hat mir sehr viel gebracht, weil es weil es einfach neutral war und nicht belegt war und ja ist einfach eine gute Austauschmöglichkeit gegeben hat. So, das ist der eine Punkt. Und auf der anderen Seite hat mir natürlich schon auch die Vorstellung und die Idee für das, was ich wollte, also wo ich dann hingehen wollte. Das hat mir schon geholfen. Ich hatte damals schon die Vision und die Idee, Menschen in die Selbstständigkeit mitzunehmen, also nicht nur meine eigene Unternehmung zu gründen, sondern auch anderen Wege aufzuzeigen, wie sie erfolgreicher werden können. Und da haben mir die Erfahrungen der Vergangenheit als Angestellter geholfen, weil da hatte ich also ich habe diesen Auftrag damals schon gespürt, war vielleicht auch mit ein Grund, warum ich erfolgreich war, weil ich mich immer da damals schon verantwortlich gefühlt habe für den Erfolg von anderen. Und das habe ich dann einfach nur in Anführungszeichen einfach nur in die Selbstständigkeit transportiert. Und ja, das, das hat mir damals schon auch das gute Gefühl gegeben. Und dann habe ich, ich sage mal, besondere Begegnungen. Ich habe ja damals einen HörakUstikfachgeschäft aufgemacht und ich habe damals einen Menschen kennengelernt, den lieben Kolja. Liebe Grüße an dieser Stelle Und Kolja hat damals unseren Fachgeschäften das Bild, also die. Die Inneneinrichtung habe ich mit ihm entwickelt und entworfen und das ist natürlich auch wichtig. Also eine Idee davon zu haben, wie es aussieht und es dann zu erleben, wie es aussieht. Das waren alles wichtige Momente, die dann ja, ich sage mal, das Fundament für diesen Erfolg uns gebracht haben. Definitiv.

Normen: Wenn du zu diesem Punkt, wo du mit mit Kolja und anderen quasi diese diese diese vielleicht auch ein Stück weit schon Vision, die du im Kopf hattest, deiner deiner Selbstständigkeit oder dem, was du anderen anbieten kannst. Als du begonnen hast, die umzusetzen. Wenn du zu diesem Zeitpunkt mit dem mit dem Wissen und der Erfahrung von heute zurückkehren könntest, also zu deinem jüngeren Ich, gäbe es so ähm, vielleicht zwei, drei Tipps, die du deinem jüngeren Ich bezogen auf den Umgang vielleicht mit mit mit Mitarbeiterinnen. Also beim Thema Führung, die du ihm heute geben würdest aus deiner heutigen Perspektive.

Andreas: Also das ist eine. Das lässt sich schwer beantworten, weil ich glaube, dass ich damals sehr, sehr viel intuitiv richtig gemacht habe. Und ich glaube, also ich, das soll sich bitte nicht abgehoben anhören. Ich habe damals die das Glück gehabt, dass ich so offen durchs Leben gelaufen bin und so meine Antennen so weit ausgefahren hatte, dass ich ich glaube keine elementaren Fehler, auch nicht in der Führung damals gemacht habe. Also jedenfalls keine, von denen ich jetzt sagen würde Oh Mann, wenn ich jetzt diese ganzen tollen Weiterentwicklungsmöglichkeiten gehabt hätte, dann dann wäre mir dieses oder jenes nicht passiert. Ich muss aber fairerweise auch dazu sagen ähm, also ich wollte dich jetzt vordergründig nicht nicht unmittelbar erwähnen. Ich erinnere mich auch natürlich an unsere Gespräche. Also du hast mir damals durch durch ja deine ja immer schon wirklich gute Art der der Reflexion und der der also des des sensiblen Aufnehmens für Situationen und der Fähigkeit, einfach auch einem die richtigen Werkzeuge und Mechanismen an die Hand zu geben. Damals schon, ich sag mal gute Grundlagen mitgegeben. Und deswegen würde ich sagen, dass das für diesen Punkt keinen Unterschied gemacht hätte. Ich glaube halt generell, dass es wichtig ist, dass man am natürlich neben all der Fähigkeit, seine eigene, seine eigene Idee auch durchzusetzen und umzusetzen, immer darauf achten muss, wenn man das nicht alleine machen möchte, dass man halt die anderen mitnehmen muss.

Normen: Okay, also danke erstmal für die, für die lieben Worte an der Stelle. Und das heißt wenn ich wenn ich so die die Punkte, die aus deiner Sicht wichtig sind zum Thema Führung das da ist einmal Mut steckt da mit drin also mutig zu sein. Dinge auch, obwohl ich das Ergebnis noch nicht kenne. Und das ist ja tatsächlich das hast du ja gesagt, Das ist ja eigentlich immer so, ich weiß nicht, was morgen passiert und aber es gibt sicherlich Dinge, die die mutiger anmuten als andere. Aber das gehört dazu, Mut zu haben. Verantwortung hast du mehrfach erwähnt, also sowohl Verantwortung für sein eigenes Handeln als dann in deinem Fall auch für die für die Menschen, mit denen du arbeitest und was du auch ein paar Mal angesprochen hast. Das Thema Reflexion, also sich selbst immer mal wieder zu hinterfragen, ist das. Ist das korrekt, wie ich es gemacht habe oder bin ich da auf dem richtigen Weg? Muss ich da nachjustieren?

Andreas: Ich würde das Entschuldigung, ich würde da tatsächlich noch ergänzen. Also für mich ist ein mindestens ebenso wichtiger, möglicherweise noch der wichtigste Punkt die Frage des Vertrauens. Also wenn ich, wenn ich Menschen führen möchte, wenn ich wahrhaftig die Erwartungshaltung habe, dass sie das umsetzen, was ich möchte, wenn sie die Vision eines oder meines Unternehmens transportieren sollen, dann braucht es eine vertrauensvolle Ebene. Nur dann, wenn ich eine vertrauensvolle Ebene habe, habe ich die Möglichkeit, die Menschen auch weiterzuentwickeln. Ich habe das in einigen Fällen tatsächlich regelrecht erfragt, um diese Klarheit zu haben.

Normen: Was meinst du damit, Du hast es erfragt?

Andreas: Genau. Also ich habe tatsächlich den Mitarbeiter gefragt, ob er mir also ich möchte ihn gerne weiterentwickeln und ob er mir vertraut. Also weil wenn ich wenn ich mit dem Mitarbeiter über das über Themen wie wie Weiterentwicklung und mitunter hat das auch was mit mit dem Selbstvertrauen des Mitarbeiters zu tun. Also wenn ich über über zum Teil auch wirklich wesentliche und wichtige Punkte spreche, dann muss ich eine vertrauensvolle Basis haben und der Mitarbeiter muss es mir auch zutrauen. Ja, also es hört sich vielleicht an der einen oder anderen Stelle sehr simpel an, aber ich glaube da wirklich auch aus den Erfahrungen heraus, dass da eine Menge drinsteckt. Und wenn ich diese Basis habe, das ist ein bisschen so wie in der in der eigenen Beziehung auch habe ich eine vertrauensvolle Basis, dann ist eine Menge möglich, wenn ich, wenn ich an der Stelle nicht klar bin, dann also was bleibt dann?

Normen: Spannende Frage. Ja, hast du. Hast du einen Tipp oder einen Gedanken? Einen Vorschlag, eine Idee? Was? Was sich gut eignet, um Vertrauen zu zu Menschen, insbesondere zu Mitarbeiterinnen aufzubauen?

Andreas: Also mein Rezept ist also Sei du selbst. Sei authentisch. Authentizität ist glaube ich echt am. Ist glaube ich wesentlich und. Also wenn du, wenn du nicht glaubhaft der bist, der Du, der du bist, sondern wenn du vielleicht eine Maske auf hast, weil du der Meinung bist, dass du irgendwie wirken musst. Und sind wir mal ehrlich, da gibt es, glaube ich, da draußen doch eine ganze Menge Menschen, die so unterwegs sind. Dann musst du aufpassen, wenn du, wenn du entlarvt wirst, dass das Vertrauen nicht verloren geht. Und also mir ist das Gott sei Dank noch nicht passiert. Ich sage immer, ich bin vielleicht irgendwie an der einen oder anderen Stelle nicht so super bequem, aber ich biete dir immer die maximale Offenheit und Ehrlichkeit an und. Also wer das versteht und wer damit umgehen kann, der hat es eigentlich relativ leicht, weil er muss sich nicht die Mühe machen, irgendwas zu interpretieren.

Normen: Okay, also Authentizität ist schon so ein Schlüssel aus deiner Sicht absolut okay. Wenn du dir einmal anschaust, was auf diesem Weg, den du jetzt skizziert hast, was daraus entstanden ist, also was heute daraus entstanden ist, wo würdest du sagen, siehst du heute deine größten Herausforderungen?

Andreas: Na ja, wir haben natürlich. Wir stehen heute, also insbesondere jetzt in dieser, in dieser Zeit, in der wir mittlerweile leben, am geprägt von Erfahrungen, die für uns ja vor vor wenigen Jahren noch unvorstellbar gewesen sind. Also Pandemie. Ja, geopolitische Spannungen an, da haben wir natürlich als als Unternehmer und Unternehmerinnen eine wesentlich größere Herausforderung. Wir müssen nicht nur die Geschicke unserer Unternehmung lenken, sondern wir müssen im Grunde genommen auch jeden Tag wieder aufs Neue überlegen, wie sich unsere Unternehmen in der in der sich schnell verändernden Realität zukunftssicher auch bewegen können. Und wie es unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gelingen kann, sich nicht nur im Unternehmen auch bestmöglich zu fühlen, sondern ich gehe darüber hinaus natürlich auch in Ihrem persönlichen und privaten Umfeld. Und also ich. Ich kann das nur für mich sagen. Ich fühle mich noch viel mehr verantwortlich in der heutigen Zeit, als ich das ohnehin schon getan habe. Denn wenn ich maximale Ergebnisse haben möchte und auch da denke ich, müssen wir klar sein Die brauchen wir. Wir brauchen auch in Zukunft, in all den Anforderungen, denen wir, die so vor uns sind, brauchen wir einfach leistungsfähige Unternehmen. Leistungsfähige Unternehmen haben wir nur dann, wenn die Menschen, die in diesem Unternehmen arbeiten, ihre Potenziale voll ausschöpfen. Und das werden sie nur dann tun können, wenn sie am ja, ich sag mal, nicht nur die bestmöglichen Grundvoraussetzungen im Unternehmen haben, sondern wir auch schauen, was auf der persönlichen Ebene passiert. Und natürlich können wir jetzt nicht irgendwie die gesamte Welt retten. Aber ich glaube, wir müssen auch verstehen, dass das dass mit all den Themen, die wir so haben, Fachkräftemangel also ich will das, will das Bild nicht zu düster malen, aber das, dass wir dort einfach eine eine größere Verantwortung haben und ja, uns überlegen, was wir tun können und das maximal positiv, das möchte ich auch dazu sagen. Also wirklich nach vorne gerichtet. Ich bin sehr chancenorientierter Mensch und dennoch wird es nicht ohne das Gehen ohne Verantwortung.

Normen: Und das ist ja etwas, was ich wie so ein roter Faden durchzieht. Also in zu Beginn unseres unseres Gesprächs hast du darüber auch schon gesprochen, dass das auch in frühen Jahren bei dir schon etwas war, was dir irgendwie klar war Und wichtig war, dass Verantwortung für sein Handeln und für sich selbst und auch andere Menschen ganz, ganz entscheidend ist. Würdest du oder kannst du daraus aus dem also düsteren Bild auf der einen Seite, was du so ein bisschen gemalt hast und da bist du ja nicht alleine. Also du hast es ja eben schon angesprochen Fachkräftemangel, ähm, demografischer Wandel, der steckt da ja auch mit drin. Wir haben den Krieg in der Ukraine, also wir haben ja viele, viele Themen, also die, dass das Leben komplizierter machen, die das Themen komplexer machen, die das Leben komplexer machen und die uns vielleicht auch vor Herausforderungen stellen, auf die wir so gar nicht vorbereitet worden sind und die die Pandemie gar nicht zu vergessen, Die fällt nach zweieinhalb Jahren irgendwie jetzt schon unter den Tisch. Hast du, hast du vielleicht so was wie ein, wie ein wie ein Tipp oder wie ein wie, wie ein Hack quasi für für andere Führungskräfte, wie man damit umgehen sollte? Also du hast eben dann in Nebensatz noch gesagt, dass du es irgendwie schon positivieren möchtest. Und das ist ja so ein Dilemma, in dem man da steckt als Führungskraft Auf der einen Seite sind vielleicht die Rahmenbedingungen eher ein bisschen düster, wie du gesagt hast. Auf der anderen Seite macht es sicherlich Sinn, diese Düsternis nicht weiterzugeben. Also wie, Wie kann das gelingen? Und dabei noch authentisch zu sein, so wie du, wie du es gesagt hast?

Andreas: Ich glaube also die, die die wesentlichste, der wesentlichste Punkt ist eigentlich Also sei du selbst, sei ehrlich, wenn wenn die Dinge nicht so laufen drum drumherum, dann ist das völlig in Ordnung. Das darf so sein. Also es ist ausdrücklich erlaubt, finde ich, dass man auch mal in Sorge ist. Nichtsdestotrotz denke ich, also wir alle müssen ja Verantwortung übernehmen, ob jetzt im privaten oder auch im geschäftlichen Bereich, aber die am Ende ist es auch klar. Wir, also ich schaue wirklich, ich schaue und motiviere die Leute, nach vorne zu schauen und mehr denn je daran zu arbeiten, was wir tun können, um um uns weiter zu entwickeln. Und deswegen will ich jetzt, also ich. Ich versuche das eher auf der Motivationsebene zu zu klären, ohne dabei die Dinge abzutun, denn sie sind ja da. Ich versuche die Menschen, also das ist etwas, was wir zum Beispiel jetzt auch im Rahmen unserer Unternehmung machen, also von Zukunftssicherheit. Ich versuche ihnen zu zeigen, wie viel Spaß das machen kann, diese Veränderung, wie viel Freude da auch drin steckt. Und also ich schaue eher auf, auf auf solche Dinge. Und manchmal ist es einfach auch wirklich gut, sich von all diesen Themen mal zu befreien. Und also mir persönlich, klar sage ich das als Dauerläufer. Du hast das in der Anmoderation gesagt In diesem Jahr sind schon 1000 Kilometer am. Ich befreie mich wirklich immer mal, indem ich mir meine Laufschuhe anziehe und einfach loslaufe und mal alles hinter mir lasse. Und das ist für mich ganz, ganz bedeutsam. Dann dieser ganze Wahnsinn, das sage ich auch immer, ist nur dann möglich, wenn du auch frei im Kopf bleibst. Du musst beweglich sein, weil wenn du zu sehr deine Schubladen auf hast und nur in die einzelnen Schubladen rein guckst, dann geht dir das verloren, was du heute unbedingt brauchst Flexibilität.

Normen: Gut, ist ja gerade auch Unternehmskonzept. Text, würde ich sagen. In manchen Fällen vielleicht ja auch schon ein Buzzword geworden, dieses Thema Agilität, also Flexibilität im Handeln. Aber du brichst eine Lanze dafür, weil die die Veränderungen, die Komplexität anders gar nicht händelbar ist. Super Andreas, ich habe eine letzte Frage für dich und da darfst du sozusagen genau diesen diese diese Vision und diesen visionären Geist, den du eben angesprochen hast, darfst du noch mal nutzen dabei. Und zweite ist die die allerletzte Frage, die ich all meinen Interviewgästen stelle Welche drei Pressemeldungen würdest du gerne von dir oder von deinem Unternehmen in den nächsten 6 bis 12 Monaten lesen?

Andreas: Also gleich drei Stück. Das ist mutig. Und das soll ich jetzt als derjenige, dem dem schwer fällt, irgendwie stolz, mit Stolz auf das zu blicken, was er so entwickelt hat. Aber Also wenn ich mir ganz spontan, würde ich sagen Odontfriends führt die Hörakustiker in eine sichere Zukunft. Das wäre eine Meldung, die mir gefallen würde. Und. Tja, eine zweite Meldung. Mensch, du bist also die ganze Innovationsfähigkeit auf 30 Sekunden? Was wäre eine zweite Nachricht, die mir gefallen würde? Ton Francis, die führende Talentschmiede für Führungskräfte.

Andreas: Und der Podcast mit Herz und Verstand wurde zum erfolgreichsten Podcast aller Zeiten durch die erfolgreiche erste Serie.

Normen: Ja super. Andreas, ich danke dir auch noch für den für den wunderbaren Ausblick, den du mir am Ende unseres Gesprächs beschert hast. Danke für deine Zeit, Danke für die für die tollen Einblicke, auch für die für die Impulse. Was aus deiner Sicht und deiner Erfahrung vor allen Dingen auch als Führungskraft, als Unternehmer, als Unternehmerin wichtig und entscheidend ist. Und ich also bin angemeldet bei all den Presseagenturen. Insofern werde ich die nächsten 6 bis 12 Monate dann ja wahrnehmen, was was daraus wird. Ich wünsche dir alles Gute, gutes Gelingen und bis ganz bald. Ciao.

Normen: Vielen Dank. Tschüss.

Normen: Das war eine neue Folge von Führen mit Herz und Verstand. Toll, dass du dabei warst und dir die Zeit genommen hast. Wenn es dir gefallen hat, hinterlasst mir doch bitte direkt jetzt eine positive Bewertung. Ich wünsche dir eine tolle Zeit und gutes Gelingen bei dem, was auf dich wartet. Die.

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