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Geschrieben von: Normen Ulbrich | In: Blog | Am: 28.04.2022

Fachkräftemangel in Deutschland – Ursachen & Folgen

Fachkräftemangel auch auf Führungsebene

Der Fachkräftemangel beschreibt die Diskrepanz zwischen dem Angebot an qualifizierten Arbeitskräften und den ausgeschriebenen Berufsangeboten.

Der Fachkräftemangel hat sich in den letzten Jahren deutlich verschärt und die Zahl der offenen Stellen steigt brisant an. Dieser Mangel zeichnet sich bereits seit Jahren ab und ist kein modernes Problem. Die Bevölkerung schrumpft, es kommen nicht genug Arbeitskräfte nach und ein Ende des Fachkräftemangels ist nicht in Sicht.

Seit Jahren lesen wir in regelmässigen Abständen solche Nachrichten aber wo genau ist der Mangel am größten?

Was bedeutet das für unsere Wirtschaft?

Ein Fachkräftemangel hat schwerwiegende Folgen sowohl für die Wirtschaft. Ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zu einem Rückgang von Produktivität, Innovation und Investitionen, was die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands beeinträchtigt. Unternehmen können ihre offenen Stellen nicht mehr besetzen und geraten unter Druck. Es drohen Produktionsausfälle, Engpässe in der Lieferkette und Umsatzeinbußen. Aber auch die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sind besorgniserregend: Es gibt mehr Arbeitslose und der Druck auf die Erwerbstätigen steigt.

Gründe für den entstandenen Fachkräftemangel

  • Ausbildungszyklen
  • Bedarf und Angebot sind nicht vom Staat aus zu regelen
  • „Braindrain“ oder „Human Capital Flight“ – Wenn Arbeitskräfte ins Ausland gehen
  • Demografische Entwicklung Deutschlands

„Insgesamt werden derzeit etwa 1,2 Millionen Arbeitskräfte, davon zwei Drittel Fachkräfte, gesucht“, sagte Bundesagentur für Arbeit Chef Detlef Scheele im Oktober 2021.

Aktuellen Schätzungen zufolge werden in Deutschland bis 2030 rund 1,8 Millionen neue Stellen in diesen Bereichen entstehen. Davon könnten aber nur etwa eine Million besetzt werden.

Ganz besonders eng ist es in den sogenannten MINT-Berufen: (Mathematiker:innen, Ingenieure:innen, Naturwissenschaftler:innen und IT-Expert:innen)

Missbrauch des Begriffes Fachkräftemangel

Man sollte aber in diesem Zusammenhang auch immer erwähnnen, das wenn man von dem Mangel sprich, der Kontext immer sehr wichtig ist. So kann es sein, dass in einem bestimmten Bundesland der Mangel herrscht, in einem anderen jedoch nicht. Auch die Tatsache, dass dieser Mangel sich im Laufe der Zeit verschieben kann, sollte bedacht werden.

In diesem Zusammenhang wird auch immer wieder vom Mißbrauch des Begriffes gehört. Das bedeutet das der Fachkräftemangel vielleicht im Moment gar nicht exisitert oder gesunken ist, aber von Presse oder von Arbeitgeber erhalten werden will.

Dennoch ist klar, dass der Fachkräftemangel in bestimmten Berufsfeldern und Regionen Deutschland tatsächlich existiert. Wenn man von einem allgemeinen Fachkräftemangel spricht, sollte dieser immer mit Vorsicht genossen werden.

Wie lösen wir den Fachkräftemangel?

Das Arbeit im Wandel ist spüren wir nicht nur in diesem Bereich. Um aktiv gegen einen Mangel anzugehen braucht es Krfäfte von allen Seiten und das bedeutet jegliche Mitarbeiter:innen einbinden, unabhängig von Geschlecht, Rasse etc. muss das Berwerbungsverfahren auf alle Kandidaten eingehen. Ebenso muss das Unternehmen auf die Arbeitnehmer:innen zugehen und ein offenes Ohr für die Wünsche und Fähigkeiten der Belegschaft haben. Das könnte z.B auch der Wunsch nach Teilzeit mit einbeziehen. Und Leben verändert sich, auch unsere Arbeitszeit sollte sich anpassen.

An anderer Lösungsansatz ist die Förderung der Einwanderer:innen nach Deutschland, und wie man diesen Standort attraktiver macht. 2018 legte das Bundesinnenministerium einen Entwurf für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz vor, das die Einwanderung qualifizierter Arbeitskräfte aus Drittstaaten erleichtern soll. Es ist Anfang 2020 in Kraft getreten.

In dem Gesetz ist festgelegt, dass Menschen mit einem abgeschlossenen Berufsausbildung oder Studium einfacher nach Deutschland einwandern und hier arbeiten können. Auch die Blue Card, eine Art Arbeitsvisum für hochqualifizierte Arbeitskräfte aus Drittstaaten, wird durch das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz verbessert.

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