KI-Labor | imnu Personalentwicklung

imnu Personalentwicklung präsentiert:

Das KI-Labor

Theorie

Was passiert im digitalen Gehirn?

Ein LLM startet völlig leer. Es lernt durch ein Prinzip namens Kookkurrenz (von lat. con = zusammen und occurrere = begegnen). Das bedeutet: Die KI zählt, wie oft Wörter gemeinsam in Sätzen auftauchen.

Wenn „Führung“ ständig im gleichen Atemzug mit „Vertrauen“ genannt wird, speichert die KI eine hohe statistische Wahrscheinlichkeit für diese Verbindung. Sie „versteht“ das Wort nicht – sie berechnet nur, dass „Vertrauen“ ein logischer Nachfolger für „Führung“ ist.

Phase 1

Aktives Training

Deine Aufgabe: Verknüpfe Begriffe, um das Modell zu formen. Klicke nacheinander auf zwei Wörter (z.B. Führung + Vorbild), um eine Verbindung zu schaffen.

Trainiere insgesamt 15 Mal, um Phase 2 freizuschalten.

Trainingseinheiten: 0 / 15
Phase 2

Inferenz: Die Anwendung

⚠️ Schalte diese Phase durch Training frei...

Tippe ein Wort ein, das du trainiert hast (z.B. „Führung“):

Vorhersage der KI:

Warum sehe ich das? Das Modell zeigt dir nur Wörter an, für die du eine statistische Verbindung (Kookkurrenz) geschaffen hast. Wörter wie „Ananas“ erscheinen nicht, weil deren Wahrscheinlichkeit in deinem Training bei 0% liegt.

Hinter den Kulissen: Die Klick-Armee

Du hast gerade 15 Verbindungen geschaffen. Große Modelle wie Gemini oder ChatGPT benötigen Milliarden davon.

Dafür arbeiten weltweit tausende Menschen als sogenannte Data Labeler (oft in Kenia, Indien oder den Philippinen). Sie bewerten Antworten der KI im Sekundentakt für ca. 1,50 $ bis 5,00 $ pro Stunde. Ohne diese „menschliche Korrektur-Armee“ würde die KI halluzinieren oder beleidigende Inhalte ausgeben. Menschliches Feedback ist der Treibstoff der KI.